Die Schöpfungsgeschichte nach Mose selbst erfahren

Die Schöpfungsgeschichte nach Mose selbst erfahren

„Halli-Hallo, herzlich willkommen, Halli-Hallo, jetzt geht es los…“, mit diesem gemeinsam gesungenen Lied zum Mitmachen und -singen begrüßten die Mitarbeiter des CVJM Reilingen die über 30 Reilinger Kinder, die der Einladung des Vereins zu seinem Kinderferienprogramm gefolgt waren. Dass die Teilnehmer in diesem Jahr auf den Spuren der Schöpfungsgeschichte sein sollten, hatten sie dem Jugendkreis zu verdanken. Dieser hatte die Idee und gemeinsam mit Lisa Lautenschläger bereiteten sie den Nachmittag vor.

Doch zu Beginn mussten zuerst alle Kinder gleichzeitig beim „Kennenlern-Bingo“ anhand eines Laufzettels herausfinden, auf welchen Jungen oder welches Mädchen eine der abgedruckten Eigenschaften zutraf. „Bingo!“ rief es bereits nach kurzer Zeit aus der Menge. Ein Teilnehmer hatte bereits fünf Namen herausgefunden. Waagrecht!

So unglaublich schwer, dass er sie gar nicht alleine tragen konnte, musste die Holzkiste gewesen sein, die der erste Vorsitzende des Vereins Thomas Brox dann zu den Kindern in den großen Saal des Martin-Luther-Hauses brachte. „Was ist bloß in dieser Kiste?“, rätselten viele Kinder gespannt, bis er schließlich das Geheimnis lüftete und die Schöpfungsgeschichte nach dem 1. Buch Mose anhand der vielen Dinge, die in der Kiste waren, erzählte.

Anschließend durften sich die Kinder selbst in Gruppen einteilen und so begann das große Spiel zur Schöpfungsgeschichte, bei dem alle Teilnehmer gleichzeitig an verschiedenen Stationen, die je für einen Tag der Schöpfungsgeschichte standen, selbst erfahren konnten, was Gott so alles erschaffen hatte.

An der ersten Station gab es einen Dunkelparcours, um zu zeigen, wie die Welt sein musste, bevor Gott das Licht erschuf. Wolken aus Watte mussten an der zweiten Station gepustet werden, denn am 2. Tag trennte Gott Wasser vom Himmel. Am dritten Tag schuf Gott die Pflanzen, also durften die Kinder Blumen und Pflanzen sammeln, die dann in Folie einlaminiert wurden. Weitere Stationen waren ein Puzzle, bei dem die einzelnen versteckten Puzzleteile gar nicht so leicht aufzufinden waren, Enten konnten aus einem Bassin gefischt werden, und jeder Teilnehmer konnte selbst Figuren aus Lehm kneten.

Nachdem die Kinder alle Stationen gemeistert hatten, wurde von den CVJMern noch ein Lied angestimmt, dass so richtig zu diesem Tag passen sollte: „Gott gab uns Atem, damit wir leben“. Die noch nicht müde Gewordenen durften auf dem Rasen hinter dem Lutherhaus noch das beliebte Action-Spiel „Giselli-Gaselli“ spielen.

Zum Ausklang dieses turbulenten und ereignisreichen Nachmittags gab es Wiener Würstchen im Brötchen für die Kinder. Sie hatten es sich verdient!